An alle Geiselnehmer und Entführer

Macht Euch in Zukunft keine allzu großen Hoffnungen auf Kooperation der Geiseln mehr…

Nachdem ich DAS HIER gelesen habe, weiß ich, wenn ich jemals im Ausland als Geisel genommen werde, schließe ich schon mal lieber gleich Frieden mit dem lieben Herrgott, denn so viel Asche hab‘ ich nicht auf der hohen Kante, als daß ich es dem Staat in den Arsch schieben werde..

9 Kommentare zu “An alle Geiselnehmer und Entführer”

  1. Adolf H.

    Oh weh, die armen Geiseln.
    Da wünsche ich mir dann auch, keine zu sein…

  2. Schaumi

    Ich kann doch nicht erwarten, wenn ich meine, ich muss in Afganistan Abenteuer-Urlaub machen, wo es klare Reisewarnungen gibt, dass der Deutsche Steuerzahler dann für das alles aufkommen muss…

  3. Lonesome Walker

    Nö, aber hey, WIR sind das Volk, d.h. den Staat gibt es, weil WIR existieren.
    (außerdem glaube ich, ist Kolumbien nicht so gefährlich wie Afghanistan ❓ )

    Wenn ich mir das so reinziehe, darf ich in KEIN Land mehr fahren, um Urlaub zu machen.
    Und bald kommt es dann ja, daß, wenn wir in Deutschland als Geisel bei einem Überfall werden, auch für die Rettungs-Aktion aufkommen dürfen.
    (war ja schließlich unser Leben…)

    Für was zahlen wir dann unseren Botschaftern Gehälter?

    Dafür, daß sie in Ländern mit geregelten Auslieferungs-Abkommen es noch immer nicht fertig bringen, einem Vater sein von der Mutter entführtes Kind zurückzubringen?

    Sorry, das ist eine Farce.

    WIR sind das Volk, WIR sind der Staat.
    Ohne den Bundes-Esel sind die da oben nur sinnlose Marionetten.

    Schon mal von dem Standpunkt aus betrachtet? 😉

  4. Mitchell

    Jep, wäre ungefähr so, als würde die Polizei 3 Tage nach einem Banküberfall mit mir als Geisel an meine Tür klopfen und sagen: „Wegen Ihnen mussten wir unsere Waffen benutzen, das macht dann 200 € für Patronen, 50 für Verschleis und 30 für den Anfahrtsweg“.

  5. Matthias

    Ich sehe das ähnlich wie Schaumi, wer bewusst in Ländern wie dem Jemen herumreist legt es praktisch drauf an. Wer sich so dummdreist in Gefahr begibt, kann und sollte zur Rechenschaft gezogen werden. Die Reisewarnungen gibt es nicht ohne Grund. Der Staat stellt es natürlich jedem frei, trotzdem dorthin zu reisen. Aber ihn dann einfach so wieder freikaufen und das ungeahndet zu lassen, ist doch schon fast fahrlässig.
    Dass hier dann so – lassen wir es mal bei unsachliche – Vergleiche mit Banküberfällen gezogen werden, ist dazu noch traurig.

  6. Lonesome Walker

    Nö, sehe ich anders (obwohl ich Euren Standpunkt SEHR GUT nachvollziehen kann).
    Es gibt einige Personen, die der Meinung sind, man sollte nicht mit Geiselnehmern verhandeln.
    Schließe ich mich an.

    Wenn sich das mal durchsetzt, hört der ganze Geisel-Scheiß von alleine auf…

  7. Matthias

    Hehe, ja, aber solange die Bundeswehr noch nicht mal in der Lage ist die Logistik für eine Befreiung alleine zu stemmen, hat Deutschland kaum eine Alternative. Das sah man ja neulich wieder bei dem erbärmlichen Versuch das Schiff zu befreien.

  8. Lonesome Walker

    :mrgreen: kein Kommentar…

  9. Der Doc

    Wenn die Bergrettung mich vom Berg holt muß ich, außer ich bin Zusatzversichert, auch dafür bezahlen.
    Diese Leistung wird nämlich nicht von der gesetzlichen Krankenkasse getragen.
    Warum sollte es für Geiseln anders sein?
    Warum soll ich als Steuerzahler für den Leichtsinn anderer mit bezahlen?

    Für gewisse Gebiete in Kolumbien besteht eine Reisewarnung und wer sich nicht daran hält hat, meiner Meinung nach, selber Schuld.

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