sedo.de – oder warum sich all die Domaingrabber selbst bescheissen

Oh mein Gott…

Es gibt Tage, an denen man an der Inkompetenz und Gier von anderen Menschen scheitert.
Grund war der Versuch, eine geparkte Domain zu erwerben.

Der Besitzer hat die bei Sedo.de stationiert.
Gut, super Sache, kann man easy ein Angebot abgeben.

Was danach aber kam, glich einem Paradies für Datengrabscher…

Zuerst möchte ich doch bitte mal meine Mailadresse eingeben.
Verstehe ich, weil Sedo.de ist ja der „Dealer“, ohne den es die Domaingrabber wohl etwas schwerer auf dem Markt hätten.
Die kassieren da einen Anteil am Verkauf.

Gut, nachdem ich artig Email und Kennwort eingegeben habe (was mich persönlich schon angekotzt hat, weil wozu Kennwort), erfahre ich im nächsten Schritt, daß ich ZWINGEND ein Benutzerkonto in deren System brauche.

WTF???

Wozu das? Ich dachte, ich bleibe anonym?
AAAAH, verstehe!
Ich muß da ganz lustigen AGB zustimmen, welche so undurchsichtig sind wie der Amazonas.

Und dann steht da GANZ FETT unten dran:
Die Daten werden nicht unbefugt an Dritte weitergegeben.

MUHAHAHAHA, JA KLAR, wie dumm glaubt Ihr denn eigentlich, daß die Surfer noch sind?
Spätestens seit den letzten größeren Datenschutz-Skandalen wissen wir, daß die ganzen Großkonzerne auf ihrem Spartrip vergessen haben, wie einfach es ist, daß Daten leaken.
Ein gefrusteter Azubi, ein unterbezahlter Admin, ein Call-Center-Agent, der die große Chance wittert…

Daher:
liebes Team hinter sedo. de, steckt Euch Eure Domains wo hin.
liebe Domaingrabber, erstickt an Euren Domains.

Da hole ich mir dann lieber eine andere Domain, die nicht so schön klingt, habe damit aber meine privaten Daten in Sicherheit, und laufe nicht Gefahr, noch mehr zugespammt zu werden.

Vielleicht liest ja jemand von sedo.de das hier…
Und vielleicht ändert sich dann ja auch was…

Ich weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt…

4 Kommentare zu “sedo.de – oder warum sich all die Domaingrabber selbst bescheissen”

  1. Andy

    Hey was regste dich so auf?
    Lass doch Sedo Sedo sein. Schau in die Whois Daten der Domain, wenn ein Ansprechpartner mit Mail Adresse angegeben ist, dann schreibe den an und schildere ihm dein Anliegen. Hab ich auch schon 2mal so gemacht und hat wunderbar geklappt. Und kam damit sogar unter den Mindestpreis von 100 Euro den man bei Sedo eingeben müsste. Und man erspart sich das Sedo mitkassiert. Ok, der Vorteil des Treuhänderkontos von Sedo ist dahin, aber ich denke mal nicht das es so eine teure Domain sein wird, dass man so was braucht.
    Grüßle,
    Andy

  2. Lonesome Walker

    Oh mein Gott…
    Wenn dem so einfach wäre, glaubst Du nicht auch, ich wäre schon etwas länger auf die Idee gekommen?

    Und nein, mit so Pipi-Domains geben sich meine Kunden eigentlich nicht ab.
    In der Regel kosten die Domains ab 2k aufwärts…

  3. Andy

    Und wieso schreibst es dann net?
    Nur rumgemeckere in deutschen Blogs. Die dann auch noch Kommentarlinks der Kommentierer die informative und konstruktive Inhalte posten auf Nofollow setzen.
    Ne mir gings net um den Backlink, sondern ich wollte ne Möglichkeit aufzeigen wie es auch gehen würde. aber da du das ja alles schon besser weißt und lieber rumnörgelst ist dieser Blog für mich gestorben. Dachte da ist jemand dabei der etwas Ahnung hat, aber so macht das echt keinen Spaß!

  4. Lonesome Walker

    Ah neee, gelle Du Opfer.
    Schönen Gruß an den Peter.
    Bist ja ein toller SEO…
    Soll ich Dir mal ein paar Russen-Links spendieren?

Dein Kommentar:

» bevor Du Deinen Senf abgibst...
(solltest Du im eigenen Interesse angeklickt & gelesen haben...)


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