Dies ist das Archiv zu der Kategorie 'FLOP'.

Der MOOC 2015 der Uni Hildesheim – oder warum die meisten universitären Massive Open Online Courses von Studenten enttäuschen

Abgelegt unter Allgemein, eLearning, FLOP, MOOC am 31.01.2015

So, mittlerweile kann sich jeder die Sessions 1, 2 und 3 der Universität Hildesheim ansehen.

Thema ist: Digitales Lernen in der Grundschule
-> uni-hildesheim.de/mooc2015/

Mein ernüchterndes Fazit:
dem Professor geht es am Allerwertesten vorbei, was seine Studenten da im Namen der Universität verbreiten.
(Hauptsache, der Name steht wieder in den Medien; schließlich ist auch negative Presse eine Art sich Bekanntheit zu verschaffen *seufz*)

Sowohl technisch, didaktisch als auch inhaltlich ist der Kurs vielleicht für jemanden interessant, der absolut gar keinen Plan der Materie hat.
Jeder halbwegs aktive Lehrer wird nach Session 1 fragen: gibt es da mehr/gehaltvolleres?
Dem wird dann versprochen: in Session 2 wird alles gut.

Nun ja, auch in Session 3 zeigt sich: gar nichts außer heißer Luft.
Nichts, was ich von einer Universität als Bildungsstätte erwarten würde.

Technisch setzt man auf ein total bescheidenes System:
MOOC 2015 der Uni Hildesheim - Digitales Lernen in der Grundschule
(Vorsicht, sind ein paar MB…!)

Inhaltlich schaffen es die Studenten nicht, die Tablet-Hersteller nicht nur auf Apple zu reduzieren; nach dem Hinweis auf Android fehlt dann der nächste Hinweis auf Windows-Tablets.
(nicht daß ich ein Fan davon wäre; ich erwarte von einer Universität aber OBJEKTIVITÄT!)

Didaktisch läuft der MOOC wie ein schlecht zusammengeflicktes Buch ab.
Grausam.
Okay, die Ausrede, das doofe LMS Blackboard/Coursesite ist schuld mag ja stimmen; dann muß man das halt ändern!

Alles in Allem daher eine klare Empfehlung, sich diesen MOOC zu ersparen.

Ich hätte es allerdings wissen müssen; was will man denn von einem Professor erwarten, der „nebenberuflich“ auch als Suchmaschinenoptimierer aktiv ist…?

Zeit, sich das Ergebnis seiner Studenten anzusehen? Wohl kaum.

Enttäuschend.


Qype und das Cafe Mainkai in Frankfurt

Abgelegt unter Aufklärung, FLOP, Qype am 30.12.2012

Tja, Qype war mal wirklich lustig, und eine echte Quelle an authentischer Information, wenn man etwas über eine Location wissen wollte.

Ja, bis dieses Jahr…

Irgendwie hat man mir mitgeteilt, daß meine Rezension zum Cafe Mainkai wohl irgendwie nicht den Richtlinien entspricht.
Ähm, okay, das könnte theoretisch daran liegen, daß diese sich zwischenzeitlich geändert hätten oder so; haben sie aber nicht.

Gut, daß sowas dann ordnungsgemäß archiviert ist.
Was habe ich geschrieben?

Kann mich nur anschliessen: schlechter Service, Tiramisu eine Beleidigung für den Gaumen, etc… Da fällt mir auf: hat ja den Besitzer gewechselt…

Warum habe ich das geschrieben?

Als ich das letzte Mal dort war, war ich stinkesauer, da wir auf unsere Bestellung eine geschlagene Stunde warten mußten, und andere Personen, die nach uns kamen, eher versorgt wurden.
Und nein, das lag nicht am komplizierten Essen, denn wie man lesen kann, ein Tiramisu macht man nicht eben mal, sondern das ist meist vom Vortag Abend oder so…

Als ich diese Entscheidung dann bereute, und meinen Erfahrungsschatz auf Qype teilen wollte, habe ich erst mal im Web nachgelesen, und festgestellt, daß der verantwortliche Geschäftsführer auf der betriebseigenen Webseite ein anderer war, als jener, der aktuell den Laden betreibt.
Somit ist dies eine Tatsache, genauso wie das Tiramisu, das schlechter als aus dem Kühlregal schmeckte (und ja, ich kenne den Unterschied…)

Als mir das Qype-Team dann folgendes mitteilte:

Hallo lonesomewalker,
erstmal: wow! Wir freuen uns, dass Du aktiv bei Qype mitmachst und schon die ersten Plätze empfohlen hast!
Allerdings wurden wir auf den folgenden Beitrag zum Platz „Mainkai Cafe, Altstadt, Frankfurt am Main “ von Dir aufmerksam gemacht, weil er sehr kurz ist und andere User darum wenig mit ihm anfangen können:
“Kann mich nur anschliessen: schlechter Service, Tiramisu eine Beleidigung für den Gaumen, etc… Da fällt mir auf: hat ja den Besitzer gewechselt…”
Es spricht natürlich nichts gegen kurze, knackige Beiträge, die die Fakten auf den Punkt bringen. Allerdings ist es wichtig, dass ein Leser versteht, warum ein Platz “total toll”, die Bedienung “voll blöd!” oder die Preise “überzogen” sind. Denn das hilft ihm, Deine Empfehlungen nachzuvollziehen und macht Deine Erfahrungen für ihn transparent – was besonders bei negativen Beiträgen wichtig ist.
Kurzum: Je detaillierter Du beschreibst, warum Dir ein Platz nicht gefällt, desto eher werden andere Deiner Empfehlung folgen.
Bitte hab Verständnis dafür, dass wir diesen Beitrag gelöscht haben – wenn Du Fragen hast, oder Hilfe beim Verfassen von Beiträgen brauchst, melde Dich gerne bei uns. Ansonsten freuen wir uns einfach auf viele weitere Beiträge von Dir!

dann war mir klar, wie das jetzt abgeht bei Qype:
unliebsame Bewertungen kann man als Betreiber eines Objektes einfach löschen lassen!

Ich habe dann noch einen Anlauf gestartet:

Nachdem hier massivst die negativen Bewertungen verschwunden sind, will ich nochmal zitieren, was ich geschrieben hatte: — — — Kann mich nur anschliessen: schlechter Service, Tiramisu eine Beleidigung für den Gaumen, etc… Da fällt mir auf: hat ja den Besitzer gewechselt…” — — — Fakt ist, der Service war und ist immer noch unter aller Würde für Kunden. Mag vielleicht sein, daß das abhängig davon ist, wer gerade als Servicepersonal anwesend ist, aber das ist nicht das Problem des Kunden.
Daher: lieber Besitzer, wenn Du schon Bewertungen löschen läßt, frage Dich lieber, ob es nicht besser wäre, an anderen Stellen Hand anzulegen…?
Grüße
ein sehr enttäuschter Gast

und klar wurde auch dieser Beitrag wieder vom Qype-Team gelöscht.

Ja, und die Moral von der Geschichte: die ganzen Bewertungsportale sind sowas von fürn Arsch 🙂
(aber besonders Qype, denn die tun ja noch so, als könnte man da was bewegen…)

So, fuck you Qype, mal sehen, wann ihr im Strom der Belanglosigkeit untergeht.
Meine Beiträge und Bilder habe ich freundlicherweise gelöscht, nicht daß ihr noch Geld mit meinem Content verdient 😛


Jaja, Juristen und der neue ePerso

Abgelegt unter FLOP, Fundstück der Woche, Kurioses, Neues aus der alten Heimat, Sicherheit am 12.12.2010

Sachen gibts, die sind schon lustig:

Wie Rechtsanwalt Martin Schirmbacher erklärte, berge der Ausweis eine Reihe von Vorteilen. So könne ein Versandhandelskunde bei einer Bestellung mit dem neuen Ausweis nicht einfach abstreiten, dass er etwas bestellt hat. Hier wirke sich der sogenannte Anscheinsbeweis positiv für den Händler aus: Dass jemand den Ausweis verloren und nicht gesperrt habe und auch die PIN einem Dritten bekannt wurde, der dann bestellt habe, sei grobe Fahrlässigkeit.

Quelle: hier

Hach klar, der neue ePerso ist ja sowas von sicher, gell?

Na wie gut, daß ich keinen mehr brauch…



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