Dies ist das Archiv zu der Kategorie 'IT'.

Duplicate Content, oder das Problem mit schlechten Seiten

Abgelegt unter IT am 23.03.2009

Ich bin gestern wieder über das hier gestolpert, und muß sagen, ich könnte weinen.
(klar, schon etwas älter, aber das Thema ist iwie immer noch aktuell)

Google selbst hält sich (wie so oft) nicht an seine eigenen Ratschläge:

Die eigene deutsche Seite läuft unter .com
googlewebmastercentral-de.blogspot.com

Hm, was schließen wir daraus?

Es ist besser, Seiten zu bauen, auf denen der User das findet, was er sucht, anstelle Seiten zu bauen, auf denen man glaubt, Suchmaschinen mögen sowas…

Gleiche Inhalte sind nun mal gleich, und dann muß Google seinen Algorythmus zu Rate ziehen, welche denn jetzt interessanter für den Besucher sein könnte.
Das das meist nicht die Seite ist, die man selbst gerne im Index hätte, tja…

Mein Blog wird nicht optimiert, basta (daher auch keine Enttäuschungen).
Ich schreibe, was ich gut/schlecht finde, auf der ersten Seite sind max. 3 Artikel, und zwar im Ganzen (nicht immer dieser Teaser-Kram…), und jeder Artikel für sich selbst hat eine eigene URL.

Klar ist das duplicate content, aber interessiert mich nicht.
Wenn die Einträge gut gelistet werden, schön; wenn nicht, who cares 🙂


Bundesagentur für Arbeit oder miserable failure im eigenen Landkreis

Abgelegt unter Aufklärung, EDV, IT, Kurioses am 19.03.2009

Wahnsinn, Wahnsinn überall…

Trotz Wirtschaftskrise ist es soweit:
ein neuer Angestellter muß her, und zwar SCHNELL.

Tja, ich dachte mir, rufst halt mal beim nächsten Arbeitsamt an, das in Miltenberg ist.
Telefonnummer hatte ich nicht, also schnell mal Google angeschmissen.

Oh, heißt jetzt nicht mehr Arbeitsamt, sondern Arbeitsagentur.
(gut, das hätte ich dann ja noch verkraftet. Image aufpolieren und so…)

Was ich aber nicht so dolle fand:
da is ja keine Festnetz-Nummer mehr, sondern so eine abgef*ckte 0180er Nummer mit dahintergeschalteter Warteschleife.

Der Gehirnamputierte, der das geplant hat, sollte dafür einen Orden verliehen bekommen.
Einen Orden für Dummheit und Inkompetenz in Reinkultur.

Wenn man als Arbeitgeber einen Arbeitnehmer sucht, so sollte einem bei unserer aktuellen Lage doch eher entgegen gekommen werden, als daß man bei FESTNETZ-FLATRATE trotzdem noch 3,9 c/Minute zahlen soll, und nach 5 Minuten Warteschleife noch immer keinen Arsch an der Strippe hat.

Gut, dann wird eben keiner eingestellt.

DANKE Agentur für Arbeit Aschaffenburg, Geschäftsstelle Miltenberg.
Ich bin froh, daß ich nicht arbeitslos bin, denn sonst müßte ich WIRKLICH Angst haben…


TÜV- und Trusted-Shops-Siegel sind sicherheitstechnisch für die Füße

Abgelegt unter IT, Sicherheit am 18.03.2009

Naja, war ja auch irgendwie nichts anderes zu erwarten, oder?
Wie heise heute dazu schreibt, beschränkt sich das aber nur auf Cross Site Scripting.

Für mich nicht.

So ein TÜV-Siegel macht für mich seit damals keinen Sinn, als ich gesehen habe, welche Anforderungen der TÜV an einen Datenschutzbeauftragten stellt.
(fragt lieber nicht, da könnte es einen gruseln…)

Aber auch die Aufnahmebedingungen für ein Trustet-Shops Siegel sind in meinen Augen eher als „lachhaft“ zu bezeichnen.
Warum zum Beispiel muß lediglich der Bezahlvorgang SSL-verschlüsselt erfolgen?
Warum sollte nicht schon der Login-Vorgang mit einem shop-eigenen SSL-Zertifikat geschützt werden?

Weil es Geld kostet?

Wow, wenn man als Shop-Betreiber keine 50 Euro für ein eigenes 1-Jahres-Zertifikat aufbringen kann, sollte man meiner Meinung nach sowieso sein Geschäftsmodell überdenken.
Wenn es daran scheitert, daß der Hoster kein SSL-Zertifikat einbinden kann (ist ja auch nicht ganz soooo einfach), dann sollte man den auch wechseln…

Cross Site Scripting ist die eine Problematik.
Die Sicherheit des Shop-Systems selbst (also die Anfälligkeit des Programmes) sollte in meinen Augen aber auch eine nicht unterbewertete Rolle spielen.

Ich will dies am Beispiel osCommerce/xt:commerce und dem neuen Produkt (Veyton) von der gleichen Softwareschmiede erläutern.

osCommerce/xt:commerce = quelltext-offen, hat aktuell auch eine XSS-Lücke. Diese kann man aber in 5 Minuten selbst stopfen.
Veyton = Quelltext ist verschlüsselt. Im Falle einer Sicherheitslücke ist nicht nachzuvollziehen, wie lange gebraucht wird, bis man diese stopfen könnte, da man ja keinen Einfluß darauf hat.

Daher bin ich der Meinung, man sollte Produkten dieser Art (also verschlüsselt in irgendeiner Art) vorerst ein Gütesiegel verweigern, bis diese den Quelltext durch eine unabhängige dritte Partei auf die gröbsten Fehler hin überprüfen haben lassen
(ich betone, unabhängig).

Das nächste Problem für Shop-Zertifikate:
Verbraucherschutz kann keiner garantieren, wie denn auch.
Oder gäbe es da doch einen Ansatz? *g*

Ebenfalls lustig habe ich es gefunden, welche Grundsätze bei Trusted Shops für deren Zertifikat gefordert werden, speziell zum Thema Impressum und Pflichtangaben…

Da ich ja selbst ein paar Shops betreue, war ich letztens schon sehr irritiert, als ich für einen Shop, der noch im Entstehen war, schon die Zusage für das Trusted Shops-Siegel gelesen habe.
Das Impressum war stark abmahngefährdet, und die Versand-Informationen alles andere als kunden-freundlich.

Fassen wir also zusammen:
bisherige Siegel/Zertifikate/whatever sind für Kunden leider kein Anhaltspunkt für Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit dieses Shops.
Diese „Bildchen“ für den eigenen Shop kosten aber richtig Asche.

*pling* neue Abzock- Geschäfts-Idee.
Nee, Späßle, sowas würde ich mir nie ans Bein binden, viel zu unseriös…

Für mich (und meine Kunden) reicht es, wenn die verwendete Software quelltext-offen ist (das kann man ruhig wo im Footer sehen), der Shop standard-mäßig mit (gültigem) SSL-Zertifikat läuft, und nicht irgendwelche PHP-Errors zu sehen sind.



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