Dies ist das Archiv zu der Kategorie 'IT'.

Junkload-Rechnung

Abgelegt unter Aufklärung, IT, Kindergartenbande, Kurioses am 19.01.2009

Wow, heute drückt es einem die dreisten Emails aber rein:
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Sehr geehrte(r ) [hier die Email-Adresse],

Sie haben sich beim Anbieter Junkload angemeldet und sind nun verpflichtet, eine Anmeldegebuehr zu bezahlen. Auch wenn Sie moeglicherweise nichts von dieser Anmeldung wissen, weil Sie vielleicht aus Versehen auf dieser Seite waren, sind Sie trotzdem verpflichtet zu zahlen.

Junkload ist ein Service, welcher mit dem Britischen Fernsehsender BBC zusammen arbeitet und daher kostenpflichtig. Die Anmeldegebuer betraegt 50 Euro, was Sie den AGB entnehmen koennen.
Da Sie die Anmeldegebuehr nicht rechtzeitig bezahlt haben, muessen wir Ihnen zusaetzlich 50 Euro Strafgebuehr berechnen, sodass Sie jetzt insgesamt 100 Euro zahlen muessen.

Wir bitten Sie, den geforderten Betrag inklusive Strafgebuehr zu bezahlen, da wir ansonsten rechtlich gegen Sie vorgehen werden. Es wird im Fall einer Zahlungsverweigerung ein polizeiliches Ermittlungsverfahren wegen Betrug gegen Sie eingeleitet werden, und Ihnen drohen ausserdem Eintraege bei der Schufa.
Auch der Fernsehsender BBC ist bestrebt, gegen Ihre Zahlungsverweigerung vorzugehen, was fuer Sie zusaetzliche Kosten bedeuten wuerde. Wir haben Ihre IP-Adresse gespeichert und koennen Sie damit eindeutig identifizieren und rechtlich verfolgen.

Also zahlen Sie jetzt bitte 100 Euro und ersparen Sie sich Aerger!

Ihre Zahlung entrichten Sie bitte innerhalb von 7 Tagen per Barscheck an die unten genannte Adresse.
Sollten Sie nicht zahlungsfaehig sein, senden Sie bitte eine schriftliche Begruendung an die unten genannte Adresse.

Sollten Sie nicht reagieren, werden wir Sie rechtlich verfolgen, was im schlimmsten Fall sogar mit einer Gefaengnisstrafe enden kann.

Wir bitten Sie auch davon abzusehen, uns zu drohen, denn das werden wir ebenfalls strafrechtlich verfolgen. Die Fernsehsendung Akte bei Sat 1 und sonstige Verbraucherschuetzer werden Ihnen nicht helfen koennen, denn wir sind im Recht!

Mit freundlichen Gruesse

Joerg Krahn
Junkload OHG
Fasanenstr. 7
33607 Bielefeld
Junkload-Rechnung@gmx.de
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Hm, mal gucken, was passiert, wenn ich nicht reagiere?
Oder ob die vielleicht DOCH bei Akte auf Sat1 landen…?
Ich mein, die hat es mir sogar 2x ins Postfach gespült…

Nachtrag am 29.01.09:
ich habe heute erneut Post erhalten, wieder ungefragt…
Zu finden ist das hier:
Junkload mit Ihren Rechnungen geht in die zweite Runde


download.aspx

Abgelegt unter Aufklärung, IT am 19.01.2009

Sogar den .net-Experten passieren Fehler *g*
Bei Herrn Dr. Schwichtenberg (www.it-visions.de) ist wieder so ein ekliges sich-selbst-herunterladendes ASP-Script zutage getreten.
Fand ich witzig, denn ich wollte da eigentlich nur die groupmaker.hta ziehen (als fauler Admin ist sowas immer nützlich…)

Mal sehen, wie lange es dauert, bis das behoben ist, ich hab’s mit dem Vermerk „dringend“ markiert…


Jariva OpenProfiles und SVN

Abgelegt unter EDV, IT, Kurioses am 17.11.2008

Heute geht’s aber rund…

Es gibt Firmen, die versuchen ihr fehlendes KnowHow durch Autodidaktik zu kompensieren.
Manche können das, manche aber auch nicht.

Gut, ist ja keine Schande, man kann nicht alles wissen/können.

Lustig wird es aber ab dem Zeitpunkt, wenn man ein Tutorial im Netz findet, welches UNGEFÄHR auf seine eigenen Anforderungen paßt.
Das UNGEFÄHR verkompliziert sich dann noch, wenn man selbst ein Windows-Admin ist, aber plötzlich in Kontakt mit Linux kommt.

Soweit würde das ja auch noch kein Problem sein, wenn man dann wenigstens noch in der Lage wäre, strukturiert und logisch Fehlermeldungen auszuwerten.
Scheinbar ist das aber für manche Menschen doch ein Problem, denn sie lieben es klickibunti, und mit möglichst viel Schaltflächen…

Okay, auf Fragen mit unzureichenden Eckdaten gibt es auch nur seeehr vage Antworten.

Nun gut, man kann ja lesen, daß der Admin (?) von Jariva / OpenProfiles wirklich sehr um eine (zeitnahe?) Lösung für sein Entwicklerteam bemüht ist, denn schließlich hat er es ihnen ja auch versprochen.

Finde ich irgendwie kewl, ein Admin mit 0 Peil von nix verspricht seinen Entwicklern irgendetwas, wovon er keine Ahnung hat.
Naja, meist helfen ja die Entwickler, ein SVN einzurichten; denn ohne Erfahrung im Umgang mit SVN kann so etwas ja auch böse in die Hose gehen…

Eine sehr interessante Behauptung ist auch, daß alle namhaften Hoster PLESK auf ihren Root-Servern installieren.
Fand ich sehr informativ…
Ebenso die Behauptung, daß es in den gängigen Internet-Foren nur so von Problemen mit Apache und SVN wimmelt.

Versteh ich nicht, denn obwohl PLESK wirklich das Letzte ist, was ich einem meiner Server antun würde (gibt ja auch andere webbasierende Server-Management-Interfaces), so gibt es auch hier wirklich 0 Probleme, sofern man alles nach Anleitung ausführt, bzw. es auf seine Bedürftnisse anpasst.

Zugegeben, ein wenig KnowHow und Hartnäckigkeit sollte schon sein.
Scheinbar hat die aber der nette Fred-HB (a.k.a. Manfred Feige ? )von der Jariva eG nicht…



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